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Easy walkway to Huka falls

Huhu! Also hier gibt es jetzt wenigstens etwas WLAN, deshalb kommen mal die nächsten Beiträge aus der Warteschlange! Die Internetverbindungbreichtbleider nicht für den Upload von Bildern aus, also müsst ihr euch erstmal mit kleinen Textimpressionen zufrieden geben. Die Bilder kommen natürlich so bald wie möglich 🙂

 

Sonntag stand dann wieder wandern auf dem Plan. Ziel waren die Huka falls. Nachdem uns die sonne weckte und wir ein richtiges Sonntagsfrühstück verdaut hatten, machten wir uns auf den Weg zum Start des „Easy walkways to Huka falls“. Nach ca 2 Stunden Asphaltwanderung durch die spießigen Vororte taupos kamen wir am Startpunkt an. Milan hat sich dann schon verabschiedet und meinte, ihm reiche es am wandern. Also ging es für uns zu dritt weiter, während Milan sich auf zum CBD machte, um Taupo näher zu erkunden. Unsere Tour startete an heißen Quellen, dessen Wasser sich erst zwischen kleinen Felsen sammelte und dann in den Waikato River abfloss. Diese Stellen werden von den Menschen hier auch gerne als natürliche Badewannen genutzt, sodass die Wasserlöcher voll mit Leuten waren und Familien mit ihren kleinen Kindern im warmen Uferwasser, wo das heiße Wasser der Quellen auf das kalte des Flusses trifft, planschten. 1 Stunde gingen wir dann berg auf, berg ab, immer entlang des Flusses. Schon von weitem hörte man die tosenden Wassermassen des Wasserfalls. Und bald wurde auch klar wieso…Das gesamte Wasser des breiten Flusses wird in eine ca 10m breite Schlucht gepresst, nimmt dadurch an Geschwindigkeit und Kraft enorm zu, bevor es dann 11m in die Tiefe sprudelt. Neben diesem an sich schon spektakulären Schauspiel, macht die Farbe des Wassers es um so faszinierender! Der Fluss ist allgemein sehr klar und schimmert türkisfarben, aber am Wasserfall, wo die Wassermassen zusammengepresst die Schlucht runter rauschen, wird es, wie die Maori hier sagen: Schneeweiß und Eisblau! All dies zusammen macht den Wasserfall zu einem wunderbaren Naturschauspiel!
Wir gingen den gleichen Weg zurück, um schon angeschlagene Rücken und Knie zu schonen (uns wurde klar. Wir sollten es nie über einen EASY Way hinauswagen). Trotz dieser leichten Lädierungen, die sich über unsere gesamten Touren so langsam angesammelt hatten, lassen wir es uns nicht nehmen, noch ein Stück in die Stadt runter zu gehen. Außerdem wäre ein Supermarktbesuch auch ganz passend, um etwas anderes als nur Eier zum Abendbrot zu haben und der Weinvorrat ist ja leider auch schon aufgebraucht. Wein, so, schien es uns, kann man hier schwieriger kaufen, denn viele Läden führten keine Alkoholischen Getränke (Außer vielleicht Mixbier..). In der City angekommen -nach einer weiteren (unterschätzten) halben Stunde-, finden wir sogleich einen Weinladen und können unseren Vorrat wieder auffüllen. Wir laufen weiter und kommen noch an 2 anderen Weinläden vorbei, dann stellen wir fest, dass Taupo zwar scheinbar mehrere Möglichkeiten zum Kauf von alkoholischen Getränken hat, aber nur einen einzigen Supermarkt am anderen Ende der Stadt. Sogleich melden sich Rücken und Knie wieder und der Gang zum Supermarkt wird umgewandelt in einen Gang zum nächsten Café! Mit warmen Cappucino-Bäuchen machen wir uns dann weiter auf den Weg und entscheiden gleich Richtung Campingplatz zu gehen -Eier zum Abendessen müssen dann einfach mal reichen.. Auf dem Weg treffen wir Milan, der gerade vom Campingplatz kam und sich, leicht schockiert von der Vorstellung des Eier-Abendessens, dazu bereit erklärt nochmal in die die Innenstadt zu gehen und Subway zu plündern, während wir uns weiter Richtung Campingplatz machen. Jawoll!! Guter Plan, Milan!! Er erklärt uns noch kurz „eine ganz schnelle, einfache Abkürzung zum Campingplatz“ und saust dann los. Er ist an diesem Tag definitiv nicht ausgelastet! Die schnelle, einfache Abkürzung führte kreuz und quer durch die Wohnviertel Taupos und wir dachten wir kommen nie an, denn der Campingplatz lag zu allem Überfluss auch noch an einem Berg… Immerhin lebte dort scheinbar die Upper Class der Stadt und wir konnten einige imposante Häuser anschauen. Aber eins hatte Milan bei der schnellen, einfachen Abkürzung nicht bedacht: bergab ist sie viel schneller und einfacher als bergauf. Knie und Rücken mussten also noch einiges ertragen, bevor wir es uns dann endlich in unserem kleinen Zuhause gemütlich machen konnten. Nach den 8 Stunden die wir dann ununterbrochen gelaufen waren (ja alle Päuschen abgezogen!) gönnten wir uns noch ein schönes Entspannungsbad in den Thermen des Campingplatz‘. Was ein Luxus! Was ein Tag!
Liebe Grüße
G 🙂

 

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