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Abschied und Neubeginn

Nur ein kurzes Update..

Nachdem wir eine Nacht auf dem wohl schlimmsten Campingplatz unserer Reise verbracht hatten (Wasser mit leichtem Fekalgeruch und um 8 Uhr von einem motorsägenden Mann geweckt zu werden, war uns dann nicht so angenehm..) fuhren wir weiter Richtung Auckland und machten unseren letzten Zwischenstopp in Thames. Der Ort, von den Reiseführern empfohlen, hatte dann außer ein nettes Aussehen nicht soviel zu bieten, wie erhofft. Aber wir fanden wieder ein schönes Café mit ökologischem und vegetarischem Angebot. Wieder in der Fußgängerzone unterwegs, trafen wir unsere nette Campingplatznachbarin aus Gisborne. Sie hatte uns in Gisborne, als sie erfuhr, dass ich noch bleibe gleich ihre Adresse gegeben und ihre Hilfe angeboten, falls ich mal welche bräuchte. Supi! Nach weiteren Hilfsangeboten und der Versicherung sie würde auf mich aufpassen, empfahl sie uns von Thames aus die Straße nach Coromandel hoch zu fahren, da die Landschaft und Aussicht auf dieser Strecke sehr schön sein soll. Wir hatten zwar keine Lust nochmal im Auto zu sitzen, aber uns viel nichts anderes mehr ein was wir in Thames tun könnten und fuhren doch los. Wir schafften es nicht wirklich weit, unterwegs schauten wir nach Campingplätzen und als wir uns sicher waren, welcher es sein sollte, blieben wir dort. Es folgte ein entspannter letzter Abend mit gemeinsamen Essen kochen, Kartenspielen und Film gucken.
Am nächsten Morgen wurden alle Sachen gepackt, aufgeräumt und verstaut und es konnte losgehen. Auf dem Weg nach Auckland liegt die erste Farm auf der ich WWOOFen werde. Nachdem wir uns etwas verfahren hatten und den Hof erst nicht finden konnten, wurde ich doch noch halbwegs pünktlich bei der Waitoru Farm ausgesetzt. Nach der Familyverabschiedung ging ich schließlich allein die auffahrt hoch, einem neuen Abschnitt meines Lebens entgegen, wie spannend..!
Kirsten empfing mich sogleich, zeigte mir alles, erklärte die wichtigsten Dinge (zum Beispiel warnte sich mich vor dem aggressiven Truthahn „Joffrey“ der frei draußen rumläuft. Wer Game of Thrones kennt kann ihn wohl einschätzen.. ;)) und musste dann nach mehreren Entschuldigungen wegfahren und würde auch erst später wiederkommen. Kein Problem! Ich bin diesen Abend mal alleine, denn Kirstens Mann „Vincent“ hat Nachtschicht und ist ebenfalls nicht da, aber nach drei Wochen zu viert im Campervan ist das vielleicht gar nicht so schlecht, ein Haus für sich allein zu haben. Mit einem Stock bewaffnet sah ich mich etwas auf dem Hof um und kam aber ohne Truthahn Zwischenfälle wieder heile im Haus an. Es folgte ein ganz entspannter Abend mit Toast und Spiegelei zum Abendessen und anschließender Katzenschmuserunde.

Also mir gehts gut!!! 🙂

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