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Xmas, Summer, Sun, New year, Surfing…

Soo da muss ich ja noch ein bisschen was nachholen..

Weihnachten:
Als ich kurz vor Weihnachten bei Cris und Paul in Raglan ankam, war die Weihnachtsstimmung im Haus schon voll verbreitet. Der Weihnachtsbaum stand schön geschmückt im Esszimmer, überall hingen kleine Weihnachtskärtchen und in der Küche stand ein Schale mit kleinen Cookies.. Floriane und Raphael hatten also schon gute Arbeit geleistet. Die beiden kamen 2 Tage früher an als ich und sind auch ehemalige wwoofer, die für Weihnachten zurück ins Otonga Valley gekommen sind. Gleich zu Anfang wurde uns 3 Arbeitsbienen aber gesagt, dass dieser Aufenthalt reine Entspannung sein soll und wir die Gastfreundschaft einfach im vollem Zuge genießen können! Das hat uns drei natürlich sehr gefreut, aber dennoch konnten und wollten wir das nicht so auf uns sitzen lassen und erledigten wenigstens ein paar kleinere Arbeiten zwischendurch, wenn wir sowieso nichts zu tun hatten (und das kam recht häufig vor…). Also wurden die Löcher in der Auffahrt gefüllt, der Rasen gemäht, der Garten Aufgeräumt, die Wolle weiterverarbeitet und jeden Tag die über das ganze Grundstück verteilten Eier gesucht/eingesammelt.
Und diese Arbeiten Taten uns ehrlich gesagt auch gut! Es gab sooo viel essen, dass wir alle jeden Abend kurz vorm platzen waren.. Los ging es Heilgabend mit BBQ bei Pauls Eltern. Neben den Bergen von verschiedensten Fleischsorten gab es auch Unmengen an Gemüse und verschiedenen Salaten sodass man davon schon mehr gegessen hatte als eigentlich gut für einen ist und dann kam die Dessertrunde die einen kompletten Tisch mit verschiedenen süßen Speisen, wie Kuchen, Torte, Marshmallowpudding, Plätzchen und natürlich Schokolade beinhaltete. Neben uns Fünfen waren außerdem Pauls Schwester mit Familie (7kinder) sowie die zwei schon älteren Kinder seiner anderen Schwester anwesend und wir hatten glücklicherweise ein paar gute Esser dabei 😉 .
Um den Weihnachts- Kulturschock mit kurzer Hose, t-Shirt, barfuß und Grillen im Garten dann noch etwas deftiger zu machen, gabs ebenso eine Wasserschlacht und einen Swimmingpool 😀
Auf dem Rückweg haben wir dann noch einen Abstecher zum Mormonentempel in Hamilton gemacht. Dort wird jedes Jahr in der Weihnachtszeit das Parkgelände mit Tausenden Bunten Lichtern geschmückt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Also schlenderten wir durch das Lichtermeer, während im Hintergrund ein Kirchenchor Weihnachtslieder sang und die Leute wünschten sich gegenseitig fröhliche Weihnachten…
Die nächsten Tage waren alle sehr entspannt und bestanden aus einer Abwechslung von Essen, entspannen und das coolste: surfen!!
Flo und Raph sind passionierte Surfer und haben es sich dann zur Aufgabe gemacht, auch mir das Wellenreiten beizubringen. Also hab ich mir für ein paar Tage ein Surfboard ausgeliehen und ab ins Nasse! Auch wenn das Surfen unglaublich Spaß gemacht hat, hielt sich mein Talent dafür wohl eher in Grenzen: nach dem ersten Tag im Wasser konnten alle ihre Arme und den Rücken vom surfen und paddeln deutlich spüren… Ich hatte einen schmerzenden linken Daumen – irgendwas machte ich wohl noch falsch… Aber immerhin, am dritten Tag konnte ich es dann auch irgendwie hinbekommen mich auf dem Board hinzustellen und meine erste kleine Welle zu „catchen“! Trotzdem habe ich wahrscheinlich weniger Zeit auf dem Surfboard als unter Wasser in einer vergleichbaren Situation wie Wäsche in einer Waschmaschine im Schleudergang, verbracht..
Silvester rückte dann auch immer näher und da haben wir uns Essentsechnisch nochmal selbst übertroffen! Als die Idee aufkam Sushi selbstzumachen, wurden schnell die nötigen Zutaten gekauft und alle waren ganz aufgeregt über unser kulinarisches Experiment.. Als sich dann rausstellte, dass wir 9 Personen zum Abendessen sein würden, wurde Flo (die schon öfter Sushi selbstgemacht hat und weiß wie lange sie für die 2 Personen Portion braucht) bereits etwas bleich. Aber morgens um 10 Uhr angefangen, waren wir dann zum Abendessen fertig… Und „fertig“ in zweierlei Hinsicht! Mit 316 Stückchen Sushi hatten wir definitiv genug zu essen und nach ca 8 Stunden „Sushifactory“ war uns der Appetit darauf schon beinahe wieder vergangen (aber wir haben natürlich doch probiert -> njaaam!!)
Für Silvester war dann ein großes Feuer, wofür wir fleißig Holz gesägt, geräumt und gestapelt hatten, mit Stockbrot und Grillen geplant. Tatsächlich hatten wir Silvester aber Sturm und Gewitter draußen und haben das Haus garnicht verlassen.. Dafür wurde bei dem ungemütlichen Wetter ein Riesentopf Gemüsesuppe gekocht, gemeinsam beisammen gesessen, Musik gehört, getanzt und geplaudert. Also ein Recht ruhiger und beschaulicher Rutsch, aber sehr schön!!
Feuer, grillen und Stockbrot wurden dann am nächsten Tag nachgeholt, als Pauls Familie zu Besuch kam. Wieder ein sehr unterhaltsamer, lustiger und schöner Abend!!
Nach Silvester neigte sich die Zeit bei Cris und Paul dann auch dem Ende zu… Am Letzten Tag bemerkte ich dann aber leider noch, dass meine Kamera nicht mehr da ist. Nachdem wir das ganz Haus auf den Kopf gestellt hatten und überall (und ich meine wirklich überall, selbst an Orten, an denen ich nichtmal gewesen bin…) gesucht hatten, wurde uns bewusst, dass die Kamera wohl geklaut wurde.. 🙁 wir konnten über den ganzen Besuch der über die Feiertage da war sogar herausfiltern wer der Bösewicht war (der die tat zwar abstreitet, obwohl alles auf ihn hindeutet..). Die ganze Geschichte lief dann darauf hinaus, dass Cris und Paul meinem Widerwillen entgegen eine neue, bessere Kamera besorgten- zu gut diese Leute!!
Mit vielen Umarmungen und Versprechen sich in Europa wieder zu treffen verabschiedete ich mich dann von meinen beiden französischen surfmates und nach einer weniger tragischen Verabschiedung von Cris und Paul, die ich in einer Woche Wiedersehen würde, da sie mir die neue Kamera vorbeibringen wollen, ging’s dann mit dem Bus wieder zurück Richtung Waitomo in mein anderes Zuhause- zurück zu den Careys.
Die Kühe warten *_*

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